So wird Buddha dargestellt

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Sicher habt ihr alle schon einmal ein Bild von einem meditierenden Buddha gesehen. Wie er dargestellt wird, ist seit vielen hundert Jahren festgelegt, es gibt sogar Vorlagen für die Künstler, damit sie es richtig machen. Ich habe euch das Muster für einen meditierenden Buddha herausgesucht, da seht ihr, wie alles in einem Schema genau vorgegeben ist (klickt mal ganz unten auf das kleine Bild). Wie lange die Arme im Verhältnis zum Körper sind, wo die Ellenbogen sich befinden, wie breit die Schultern sind, wie lang der Hals, alles ist festgelegt, damit ein Buddhabild Harmonie und Schönheit ausstrahlt.

Bei den Darstellungen des Körpers von Buddha müssen die Künstler auf besondere Merkmale achten, einige will ich euch hier nennen:

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Auf dem Kopf hat er eine Erhöhung (Ushnisha heißt sie in der alten indischen Sprache Sanskrit), diese bedeutet, dass der Buddha die höchste Erleuchtung erreicht hat,

seine Haare sind blauschwarz, leicht gelockt, dich gewachsen und stehen auch nie strubbelig ab, sondern liegen am Kopf an.

Die Ohrläppchen sind vergrößert, er hat zarte, feingliedrige Hände und Füße, lange schlanke Finger und Zehen, schmale, zarte Füße, gleichmäßig gewachsene, weiß glänzende Zähne, tiefschwarze Augen, die halb geschlossen sind, lange Wimpern, sein Körper leuchtet golden.

Wenn er in der Meditationshaltung sitzt, liegt der rechte Fuß auf dem linken Oberschenkel und der linke auf dem rechten Oberschenkel, die Fußsohlen zeigen nach oben.

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Auch an den Handstellungen könnt ihr etwas ablesen:

Wenn seine Hände wie eine sich öffnende Knospe im Schoß liegen, bedeutet dies, dass er in tiefer Meditation versunken ist.

Wenn die linke Hand mit der Handfläche nach oben im Schoß liegt, die rechte auf dem Knie liegt und die Finger der rechten Hand nach unten zum Boden zeigen, heißt dies, dass der Buddha die Erde als Zeugin dafür anruft, die Erleuchtung erlangt zu haben.

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Wenn er beide Hände auf der Höhe der Brust hält, und der Daumen und der Zeigefinger jeder Hand einen Kreis bilden und die Fingerspitzen der linken Hand die rechte Handfläche berühren, bedeutet dies, dass er „das Rad der Lehre in Bewegung setzt“. Das ist ein poetischer Ausdruck dafür, dass er den Wesen das beibringt, was sie zur Erleuchtung führen wird.
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