
Sie geht so:
Du musst sitzen wie ein Berg.
Dem Boden fest und sicher angepasst.
Die Ohren gespitzt, das Haupt erhoben wie der schneebedeckte Gipfel.
Wähle dir eine feste Zeit, vielleicht vor dem Hausaufgaben machen oder vor dem Ins-Bett gehen.
Setz dich im Schneidersitz an einen ruhigen Platz, am besten immer an den gleichen.
Je regelmäßiger du meditierst, desto leichter fällt dir das „Sitzen wie ein Berg“.
Wenn du ein Kissen brauchst, besorg dir ein Kissen und setze dich darauf.
Lege die Hände entspannt auf die Oberschenkel, halte den Rücken schön gerade, und atme entspannt und ruhig aus und ein.
Spüre, wie dein Po den Boden oder das Kissen berührt, spüre, wie schön gerade dein Rücken ist, wie dein Kopf ruhig und entspannt ist, spüre deine Ohren und deinen Mund.
Spüre, dass dein Mund entspannt ist, vielleicht willst du ein kleines bisschen lächeln.
Du sitzt da wie ein Berg, unbeweglich, stark und groß, mächtig und entspannt.
Nichts kann dich umhauen.
Absolut nichts.

Jetzt spürst du deinen Atem.
Und zählst ruhig und entspannt jeden Atemzug bis 12, immer in der Ruhe des Berges,
in der du sitzt.
Dann beginnst du wieder von vorne zu zählen.
Das tust du vielleicht dreimal, siebenmal oder zwölfmal, so lange es dir gefällt.
Wenn du dich ruhig wie der Berg fühlst, entspannt und stark, dann beendest du die Meditation
und wendest dich wieder den Dingen zu, die du jetzt machen willst.