Liebe Eltern,

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wenn ihr diese Seite lest, dann habt ihr sicher mit Kindern und mit Buddhismus zu tun. Wahrscheinlich geht es euch wie vielen anderen Erwachsenen, die ihre Kinder im Sinne des Buddhismus erziehen wollen, aber nicht so recht wissen, wie das gehen soll. Der Buddha und der Buddhismus kommen im Westen gerade erst an, es gibt noch keine ausgefeilten, Langzeit-ausgetesteten Konzepte zu Erziehung oder Meditation mit Kindern. Alles ist im Fluss und in der Experimentierphase.

Es gibt also eine Lücke, die noch nicht wirklich gefüllt ist. Um diese Zeit zu überbrücken, wollen wir an dieser Stelle Infos und Tipps versammeln, die Anregungen für buddhistische Erziehung geben wollen. Natürlich ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Vollkommenheit.


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Mit gutem Beispiel voran gehen

Natürlich ist es das Beste, wenn ihr euren Kindern ein gutes Beispiel seid. Kinder imitieren! Das heißt, scheut euch nicht, euren Kindern zu zeigen, dass ihr (regelmäßig) meditiert. Wenn ihr Platz genug in eurer Wohnung habt, richtet einen „Familienaltar“ ein. Das kann ein Regal sein, auf dem eine Buddhastaue steht, ein Thangka an der Wand oder auch ein Tischchen, auf dem Opferschälchen stehen und einige Buddhastatuen. Wenn ihr diese Stelle als eure Familienmeditationsstelle einrichtet, dann versucht, dort auch mehr oder weniger regelmäßig zu meditieren. Das muss nicht lange sein. Fünf Minuten oder 10 Minuten reichen aus. Das Wichtige ist, ihr versucht es zu einer festen Einrichtung zu machen. Kinder lieben bekanntlich Rituale.

Zusammen meditieren


Die Basis aller spirituellen Entwicklung, wahrscheinlich jeder Entwicklung überhaupt, ist, dass Kinder (und Erwachsene) lernen, sich zu sammeln. Dazu helfen kleine Meditationen. Wir haben eine kleine Familienmeditation für euch, die hier nachlesen könnt.
Ihr könnt natürlich auch die Bergmeditation oder die goldene Licht Meditation zusammen machen. (download kommt bald).


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Mitgefühl fördern – über Leiden sprechen

Mitgefühl ist ebenso wichtig. Das heißt, sprecht mit euren Kindern ausführlich darüber, wenn sie etwas erlebt haben, wo andere Menschen oder Tiere Leid erfahren haben. Sprecht darüber, dass jedes Lebewesen ohne Leid leben will. Dass es deshalb auch wichtig ist, Insekten und Käfer zu schützen, größere Tiere und Menschen sowieso.

Wenn eure Kinder etwas Schlimmes erlebt haben, versucht die Situation so zu besprechen, dass Ursachen und Wirkungen klar rüber kommen. Warum hat das Kind mich geschlagen? War es frustriert? Warum?
Versucht bei euren Kindern nicht zu viele (unnötige) Wünsche zu wecken, und vor allem ihnen nicht alle Wünsche zu erfüllen, damit sie früh anfangen eine Frustrationstoleranz zu üben.


Inspirierende Artikel zur Erziehung, Meditationen und Buchtipps findet ihr hier links oben, wenn ihr die jeweiligen Buttons anklickt.


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